Windelausschlag

17-12-2019
Windelausschlag

Viele Babys leiden immer wieder unter Windelausschlag. Jedes Baby, das eine Windel trägt, kann Windelausschlag bekommen. Zum Glück kann der Ausschlag aber gut verhindert werden. Und wenn er einmal aufgetreten ist, lässt er sich auch gut heilen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den Windelausschlag, wie Ihr Baby ihn (nicht) bekommt und wie Sie ihn wieder loswerden.

Woran erkenne ich Windelausschlag?

Beim Windelausschlag bilden sich im Windelbereich Ihres Babys rote Pusteln. Der Ausschlag kann auch farblos oder pinkfarben sein. Pinkfarbene Pusteln sind ein Hinweis darauf, dass der Ausschlag mit einem Pilz befallen ist. In diesem Fall sollten Sie auf jeden Fall ihren Kinderarzt aufsuchen, der Ihrem Kind eine fungizide(pilztötende) Salbe verschreiben kann.

Neben den Pusteln kann es bei einem Windelausschlag auch zu offenen Hautstellen kommen.

Was merkt mein Baby von Windelausschlag?

Windelausschlag ist unangenehm und schmerzhaft. Das Baby wird sich durch Weinen äußern. Besondern dann, wenn Sie ihrem Kind die Windel wechseln und das Gesäß säubern, wird es Schmerzen haben. Es kann auch sein, dass Ihr Baby appetitlos ist oder Schwindelgefühle hat.
Ein Windelausschlag ist nicht gefährlich, aber für das Baby halt sehr unangenehm.

Die Ursachen eines Windelausschlags

Der Stuhlgang und der Urin sind aggressiv und reizen die zarte Haut des Babys. Durchschnittlich 15 Mal am Tag hat das Baby eine nasse Windel und mindestens einmal am Tag Stuhlgang. Das sorgt dafür, dass die Haut des Babys im Windelbereich immer dünner wird. Das gilt umso mehr, je öfter das Kind eine volle Windel zu lange trägt. Enzyme und Bakterien in Urin und Kot reizen die empfindliche Haut des Babys.

Windelausschlag kann auch entstehen, wenn das Gesäß des Babys nach dem Stuhlgang nicht gründlich genug gesäubert wird, denn schon kleinste Stuhlreste können zu einer bakteriellen Verunreinigung führen und damit einen Windelausschlag hervorrufen.
Wichtig ist immer, den Po des Babys erst vorsichtig mit einem feuchten Tuch zu reinigen und dann trocken zu tupfen.

Wichtig ist auch, die Windel oft genug, etwa achtmal am Tag, zu wechseln. Je länger die empfindliche Haut des Babys in Kontakt mit Urin und Fäkalien kommt, desto eher kann es zu Hautreizungen und zu einem Windelausschlag kommen.

Verhindern Sie Windelausschlag

Natürlich ist es nicht möglich, den Po des Babys den ganzen Tag trocken zu halten. Aber es ist möglich, die Windel so schnell wie möglich zu wechseln. Dazu zählt auch, dass man die Windel nach dem Füttern wechselt und natürlich auch, bevor man das Kind zum Schlafen hinlegt und wenn es aufgewacht ist.

Gut für die Haut ist es auch, dass man das Baby, wenn man die nasse Windel entfernt hat, ein wenig ohne Windel an der Luft strampeln lässt. Die Haut hat die dann die Möglichkeit, zu atmen und sich zu erholen. 

1. Gründlich reinigen und trocknen lassen

Ganz wichtig, um Windelausschlag zu vermeiden, ist eine gründliche Reinigung der Haut. Dies kann mit milden Babyfeuchttüchern (alkohol- und parfümfrei) oder einfach mit einem Waschlappen und warmem Wasser geschehen. Dabei nur vorsichtig waschen, nicht fest reiben.
Danach sollte man der Haut Zeit geben, um sich an der Luft erholen zu können. Oder aber, man tupft die Haut vorsichtig trocken.
Die Haut muss komplett trocken sein, bevor das Kind eine neue Windel bekommt.

2. Fett

Für die Hautpflege im Windelbereich ist eine milde fettige Salbe speziell für Babyhaut geeignet. Vaseline ist ebenfalls gut geeignet und in der Apotheke gibt es spezielle Salben und Sprays gegen Windeldermatitis.

3. Windel nicht zu eng

Eine Babywindel sollte war eng, aber niemals zu eng sitzen, da sie sonst auf die Haut drückt und sie reizt. Die Windel sitzt richtig, wenn zwischen Haut und Windel noch ein Finger passt.

Windelausschlag behandeln

Hat ihr Baby Windelausschlag, helfen alle Tipps, die wir oben erwähnt haben: Windel regelmäßig wechseln, Haut gründlich reinigen und trocken halten. Schutzsalbe auftragen. Dann sollte der Windelausschlag nach ein paar Tagen verschwinden. Dauert der Ausschlag länger an, kann man z.B. eine andere Windelmarke oder andere Reinigungstücher ausprobieren.

Sollte auch damit der Windelausschlag nicht verschwinden oder sich sogar verschlimmern, sollten Sie mit ihrem Baby auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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