Wenn Babys Zähne bekommen

16-09-2019
Wenn Babys Zähne bekommen

Die ersten Zähne sind unterwegs: Jeder von Ihnen muss mit den Kleinen durch diese Zeit. Sehr ärgerlich und anstrengend, denn ein kommender Zahn kann schmerzhaft sein. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Zähne Ihres Babys. Wann kommen die ersten Zähne durch, was merkt Ihr Kind und wie können Sie als Eltern den Schmerz der kommenden Zähne lindern?

Wann kommen die Zähne durch?

Die meisten Kinder bekommen ihren ersten Milchzahn etwa mit sechs Monaten. Dies ist allerdings ein Durchschnittswert: Es gibt Kinder, die mit vier Monaten einen Zahn bekommen, bei anderen ist der erste Zahn erst nach acht Monaten sichtbar. In den meisten Fällen ist der erste durchgestoßene Zahn einer der unteren Vorderzähne. Es folgen die restlichen Schneidezähne (8 bis 12 Monate), die ersten Backenzähne oben und unten (12 bis 16 Monate), die Eckzähne (16 bis 20 Monate) und schließlich die restlichen Backenzähne oben und unten (20 bis 30 Monate). Natürlich ist jedes Kind anders und es kann unterschiedlich sein, wann die verschiedenen Zähne bei Ihrem Kind hervorstoßen.

Der „Geburtszahn“

Sehr selten kommt es vor, dass ein Baby mit einem Milchzahn geboren wird. Dieser so genannte Geburtszahn ist für die Eltern oft eine große Überraschung. Ein Geburtszahn kann keinen Schaden anrichten, Sie müssen - wenn Ihr Baby dadurch nicht gestört wird - nicht zum Arzt oder in die Klinik gehen.

Wie stellen Sie fest, dass Zähne durchkommen?

Das Durchstoßen der Zähne ist für die meisten Babys und Kinder sehr unangenehm und schmerzhaft. Der Zahn muss durch das Zahnfleisch kommen, was einen quälenden Schmerz verursacht. Ist der Zahn weitestgehend durch das Zahnfleisch gewachsen, werden Sie feststellen, dass der Schmerz verschwindet, auch wenn der Zahn nur klein ist. Beim ersten Zahn ist den Eltern oft unklar, was mit ihrem Kind los ist. Es ist ohne wirklichen Grund durchnässt und fiebrig. Es besteht eine gute Chance, dass Sie einen Knoten unter dem Zahnfleisch spüren, wenn Sie mit dem Finger darüber streichen.

Symptome bei kommenden Zähnen

Es gibt Symptome, die für das Zahnen Ihres Kindes sehr typisch sind. Mögliche Symptome sind:

  • Ihr Baby sabbert oder speichelt viel
  • Ihrem Kind ist schwindelig und es weint
  • Ihr Baby hat rote Wangen
  • Ihr Baby hat eine erhöhte Temperatur oder Fieber
  • Ihr Kind hat Durchfall
  • Ihr Kind hat weniger Appetit
  • Ihr Baby möchte häufiger trinken oder öfter eine Flasche trinken
  • Ihr Kind möchte alles in den Mund nehmen und alles beißen
  • Ihr Kind zieht viel an seinen Ohren

Wenn Ihr Baby häufig einige dieser Symptome hat, vor allem das Speicheln und der Schwindel, gibt es folgenden Tipp: Um Sabberflecken vorzubeugen, können Sie Ihrem Kleinen ein Lätzchen anziehen. Es gibt spezielle Sabber-Lätzchen im Handel, die gleichzeitig praktisch sind und trotzdem sehr chic aussehen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr Kind unter Zahnen leidet oder einfach nur krank ist? Wenn das Fieber länger als zwei Tage anhält, ist es ratsam, den Arzt aufzusuchen. Werden das Sabbern, das Schwindelgefühl und das Fieber von anderen, als den oben genannten Symptomen begleitet? Dann konsultieren Sie ebenfalls einen Arzt.

Schmerzen lindern

Die Zähne Ihres Kindes müssen durch das Zahnfleisch stoßen, Sie können nichts dagegen tun. Als Elternteil können Sie die Schmerzen Ihres Kindes jedoch lindern. Wir bieten eine Reihe nützlicher Tipps.

Massieren Sie das Zahnfleisch unter dem der Zahn sitzt, um die Schmerzen zu lindern. Sie können dies mit Ihrem sauberen Finger tun, aber auch mit einem Wattestäbchen.

Geben Sie Ihrem Kind etwas zum Beißen z.B. einen Beißring. Legen Sie den Beißring für eine Weile in den Kühlschrank, dies sorgt für zusätzliche Kühlung.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Baby zusätzliches Wasser benötigt? Geben Sie ihm, was es braucht. Ein wenig kaltes Wasser oder Milch können Linderung bringen.

Ärgern Sie sich nicht über Ihr Baby, weil ihm etwas schwindelig ist, sondern zeigen Sie Verständnis und geben Sie zusätzliche Liebe und Körperkontakt wie Umarmungen.

In der Apotheke und in der Drogerie finden Sie verschiedene Hersteller, die Zahngel speziell für die Schmerzen beim Zahnen anbieten. Sie können dieses Gel auf das schmerzhafte Zahnfleisch auftragen, was die Schmerzen lindert. Wichtig ist es, vor Gebrauch stets die Packungsbeilage zu lesen.

Hat Ihr Kind starke Schmerzen oder sogar Fieber? Ein Paracetamol, als Zäpfchen, kann Schmerzen lindern.

Der erste Zahn: Zähne putzen

Sie können die Zähne ab dem Moment putzen, in dem der erste Zahn durchkommt. Denken Sie nicht, dass es zu früh dafür ist. Es sind genau diese ersten Milchzähne, die sehr anfällig sind. Verwenden Sie eine weiche Kleinkindzahnbürste mit Zahnpasta, damit Kinder die Zähne putzen. Denn diese Zahnpasta hat einen milden Geschmack und wird Ihr Kind im Geschmack erfreuen. Einmal täglich bürsten reicht während der ersten zwei Jahre. Tipp: Geben Sie Ihrem Kind die Zahnbürste regelmäßig selbst in die Hand. Auf diese Weise lernt es langsam, was eine Zahnbürste ist und wofür sie gedacht ist. Durch das Kauen der Zahnbürste wird gleichzeitig das Zahnfleisch massiert, was wiederum Schmerzen lindert.

Über diesen Artikel

Dieser Artikel ist Teil einer Artikelserie über häufig auftretende Babykrankheiten und -beschwerden. Die Informationen in diesem Artikel wurden mit Sorgfalt zusammengestellt und sollen junge Eltern beim Umgang mit Babys, die gerade die ersten Zähne bekommen, unterstützen. Jedes Kind ist anders. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, sich bei schweren und/oder anhaltenden Beschwerden immer an Ihren Hausarzt oder Ihren Arzt zu wenden. Dieser ist mit der spezifischen Situation Ihres Kindes vertraut und kann daher wie kein anderer einschätzen, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind. Weitere Artikel zu Babyerkrankungen finden Sie auf unserer Blog-Seite. Hat Ihnen diese Information geholfen? Dann teilen Sie diesen Artikel und helfen SIe anderen Eltern, die ebenfalls Probleme haben. Sie können den Artikel über die Freigabe-Buttons für E-Mail, Facebook und Twitter unten auf dieser Seite teilen.

Über Kabrita

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